Antirutschpapier
Antirutschpapier ist keine klassische Zwischenlage – es ist eine rutschhemmende Systemkomponente zur aktiven Ladungssicherung der Ladeeinheit.
Während herkömmliche Zwischenlagen aus Wellpappe oder Vollpappe primär der Lastverteilung und dem Schutz dienen, bietet Antirutschpapier durch seine spezielle Beschichtung nachweisbar erhöhte Reibwerte zwischen den Packstücklagen. Das stabilisiert die gesamte Ladeeinheit und ermöglicht in vielen Fällen eine Reduzierung von Stretchfolie und Umreifung.
Safe Pack bietet Antirutschpapier in verschiedenen Grammaturen (90, 110, 150, 220 und 300 g/m²) als Formatware oder auf Rollen – inklusive Automatisierungs-Know-how mit Bogendispenser für die Integration in bestehende Verpackungslinien.
Warum Antirutschpapier?
Die VDI fordert Zwischenlagen – Antirutschpapier ist eine leistungsstarke Ausprägung davon.
Weniger Schäden, Reklamationen und Materialverbrauch durch stabile Ladeeinheiten.
Stabilere Paletten, weniger Nacharbeit und sichere Abläufe in der gesamten Lieferkette.
Weniger Ressourcen und weniger Abfall – ein Beitrag zu nachhaltigeren Verpackungsprozessen.
Relevante Richtlinien
Antirutschpapier als Zwischenlage erfüllt die Anforderungen gängiger Normen und Richtlinien zur Ladungssicherung.
Ladung ist so zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen, umfallen oder herabfallen kann.
Konkretisiert die Anforderungen aus §22 StVO technisch. Beschreibt welche Kräfte im Transport wirken und unterscheidet in formschlüssige und kraftschlüssige Sicherungsprinzipien.
Definiert die Ladeeinheit als System von Palette, Ware und Sicherungssystem. Die Ladeeinheit soll stabil, reproduzierbar und für Transport, Lager & Umschlag geeignet sein.
Die Rolle der Zwischenlage
Die Zwischenlage ist ein zentraler Bestandteil der verladebereiten Palette – neben Palette, Packstück, Abdeckung, Sicherungsmittel und Kennzeichnung.
Vorteile von Antirutschpapier als Zwischenlage
Antirutschpapier hält die Packstücklagen zusammen und verhindert Verrutschen während Transport und Umschlag.
Die spezielle Beschichtung sorgt für messbar höhere Reibwerte zwischen den Verpackungslagen.
Im Vergleich zu Wellpappbögen ist Antirutschpapier deutlich platzsparender – 5.000 Antirutschpapierbögen statt 650 Wellpappebögen auf gleichem Raum.
Durch die erhöhte Reibung kann anwendungsabhängig der Einsatz von Stretchfolie und Umreifung reduziert werden.
Typische Fehler in der Praxis
Branchenübergreifend im Einsatz
Food
Non-Food
Unser Antirutschpapier
- Produziert von einem der führenden europäischen Anbieter mit beständig hoher Qualität
- Als Formatware oder Rollen verfügbar
- Automatisierungs-Know-how mit Bogendispenser verfügbar
Antirutschpapier – normbasierte Ladungssicherung für die Praxis
Die Ladungssicherung ist nicht nur ein logistisches Thema, sondern eine rechtliche Verpflichtung. §22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) legt fest, dass Ladung so zu sichern ist, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen, umfallen oder herabfallen kann. Die VDI-Richtlinien 2700 und 3968 konkretisieren diese Anforderungen technisch.
Die VDI 3968 definiert die Ladeeinheit als System aus Palette, Ware und Sicherungssystem. Die Zwischenlage ist dabei ein zentraler Bestandteil dieses Systems. Antirutschpapier geht über die Funktion einer klassischen Zwischenlage hinaus: Es wirkt aktiv als rutschhemmende Komponente und unterstützt damit die formschlüssige Ladungssicherung.
Varianten der Zwischenlage im Vergleich
Klassische Zwischenlagen aus Wellpappe oder Vollpappe erfüllen grundlegende Funktionen wie Lastverteilung und Verpackungsschutz. Technische Zwischenlagen wie PP-Hohlkammerplatten oder Kunststofffolien bieten zusätzliche Eigenschaften. Antirutschpapier gehört zu den speziellen Zwischenlagen und vereint die Vorteile einer Zwischenlage mit der aktiven Funktion der Reibungserhöhung.
Weitere Inhalte wie technische Datenblätter, Fallstudien und Referenzprojekte werden in Kürze ergänzt.